Bevor du eine gebrauchte Offsetpresse kaufst, lies das hier.
Wenn Sie den Kauf einer gebrauchten Offsetpresse in Erwägung ziehen, sind Sie nicht allein. Viele Käufer übersehen jedoch versteckte Mängel, die Zehntausende Euro kosten können. Das finden wir oft bei Vor-Ort-Inspektionen:
1. Entfernte oder fehlende Komponenten
Manchmal treffen wir Druckereien, bei denen der Besitzer zögert, Geld für die Wartung von Geräten auszugeben. In solchen Fällen können ein oder sogar zwei Einheiten zu Spendern werden. Beim Verkauf einer Maschine ist es ziemlich schwierig, die Kosten der entfernten Ersatzteile sofort abzuschätzen, da diese nicht immer leicht zugänglich sind.
Die Kosten für die Identifikation von Teilen, die Bestellung von Ersatzteilen und deren Installation sind ein langwieriger und äußerst kostspieliger Prozess. Daher ist es besser, solche Maschinen abzulehnen. Es ist unbekannt, was der neue Besitzer erwartet, wenn er den Zustand einer solchen Maschine vollständig erkennt.

2. Unautorisierte Konfigurationsänderungen
Hybridpressen mit UV-Trocknern oder speziellen Walzen könnten ohne ordnungsgemäße Dokumentation herabgestuft worden sein. Verkäufer werben oft mit Werksspezifikationen und verbergen, dass wichtige Teile durch günstigere Teile für konventionelle Technik ersetzt wurden. Das könnte bedeuten, dass du für Technologie, die nicht mehr existiert, zu viel bezahlst.
Einer der hier beschriebenen Fälle.
Ein weiterer Fall ist, wenn sich die Druckmaschine in einem Land befindet, in dem es schwierig ist, das bestellte Ersatzteil zu bekommen. Zoll- und Zahlungsschwierigkeiten führen dazu, dass die Druckerei Originalteile durch chinesische Fälschungen ersetzt oder sie ganz entsorgt.
3. Schlechte Stiftungsarbeit
Ein Thema, über das niemand spricht. Wenn das ursprüngliche Fundament nicht den Vorgaben entspricht – zum Beispiel wenn die gesamte Umfassung der Presse nicht getragen wird – kann dies zu Vibrationen, Lösen von Bolzen und Beschädigung der Lager führen. Sobald sie in Ihrer Einrichtung installiert sind, werden diese Probleme zu Ihrem Problem.
4. Rost an den Deckzylindern
Ältere Maschinen, insbesondere solche ohne verchromte Zylinder, zeigen oft Rost unter den Gummidecken. Diese Korrosion schwillt die Oberfläche an und beeinträchtigt die Druckqualität, sodass es nahezu unmöglich ist, einen stabilen Druck zu erzielen.
5. Unqualifizierte Reparaturen
Wenn Ersatzteile schwer zu bekommen sind, führen einige Druckereien improvisierte Reparaturen durch. Wir haben gelötete Platinen und zusammengehackte Reparaturen gesehen, die vorübergehend funktionieren – bis sie katastrophal ausfallen. Elektronische Platinen können bis zu 20.000 € pro Stück kosten.

6. Anzeichen von vernachlässigter Wartung
Betreiber unter Produktionsdruck überspringen oft die grundlegende Instandhaltung. Mangel an Schmierung, nicht gewartene Perfektioniergeräte und verstopfte Filter sind häufig – und all dies führt zu teuren Pannen.
7. Fehlerhafte Blechtransportsysteme
Probleme mit Feeder und Gripper sind schwer zu diagnostizieren, ohne Drucktests zu drucken. Greifer können gebogen werden, ihre Beläge können ungleichmäßig abgenutzt werden, und Schlittenlager, die die Klemme öffnen, können mit der Zeit brechen. All das wirkt sich auf das Laufwerk aus. Und es ist eines der teuersten Systeme zu reparieren.

8. Defekte optische Steuerungsgeräte
Geräte wie AxisControl oder Densitronic S benötigen regelmäßige Reinigung, Schmierung und manchmal auch den Ersatz von Teilen. Aber diese werden oft vergessen. Wir bieten sogar Service für eingestellte Modelle an.

9. Schäden durch vorherige Demontage
Oft greifen einige Servicetechniker auf Dumping-Richtlinien zurück, um einen Auftrag zum Demontieren oder Zusammenbauen einer Druckmaschine zu erhalten. Nicht alle sind qualifiziert. Einige Spuren ihrer Aktivitäten können verborgen bleiben, sodass Sie die Ergebnisse ihrer ‚Arbeit‘ nicht sofort sehen werden.

10. Ausrüstung, die zum Sterben zurückgelassen wurde
Sobald die Entscheidung getroffen wurde, eine neue Maschine zu kaufen, stellt die Druckerei die Investition in die alte Maschine ein. Die Lieferzeiten neuer Druckmaschinen haben sich in den letzten Jahren erhöht und können je nach Konfiguration und Werksrückstau 9 bis 15 Monate betragen. Alle Probleme und Mängel, die während der Übergangszeit auftreten, werden an den neuen Eigentümer weitergegeben.
Profi-Tipp: Planen Sie immer zwei Inspektionen – eine vor dem Angebot, eine vor dem Transport. Viele der oben genannten Probleme können nur von einem geschulten Auge erkannt werden.
Bonus nur für Abonnenten:
Mit unserem Versand erhalten Sie unsere professionelle Checkliste, um eine Maschine selbst zu bewerten – ideal für eine erste Überprüfung vor der Entscheidung.
Bist du dir immer noch nicht sicher? Wenn auch nur zwei dieser Punkte Fragen aufwerfen, lassen Sie ein professionelles Inspektionsteam das für Sie übernehmen.
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